Was ist ein Content-Management-System und wieso erleichtert es meinen Alltag?

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Was ist ein Content-Management-System und wieso erleichtert es meinen Alltag?

Was ist ein Content-Management-System und wieso erleichtert es meinen Alltag?

Ein Content-Management-System ist eine Software zum Verwalten von Inhalten auf einer Webseite oder in einem Intranetzwerk. Es kann sich bei diesen Inhalten um Texte, Bilder, Videos oder Grafiken und sonstige Formen handeln. Wesentlich an einem guten CMS ist seine Nutzerfreundlichkeit: Die Anwender benötigen zum Einstellen, Bearbeiten oder Löschen der Inhalte keinerlei Programmierkenntnisse.

Welche Vorteile bietet ein CMS?

Das Content Management System erlaubt es, schnell und flexibel Inhalte an die Erfordernisse des Webseitenbetreibers anzupassen. Wer etwa einen Online-Shop betreibt oder auf einer Homepage wechselnde Produktlinien präsentiert, möchte seine Inhalte teilweise täglich ändern. Das gelingt mit dem Content Management System praktisch jedem Mitarbeiter des Unternehmens mit durchschnittlichen Computerkenntnissen. Ohne so ein System müsste jedes Mal ein Programmierer beauftragt werden, was zeitaufwendig und teuer wäre. Daher steigern diese Systeme sehr die Produktivität von Unternehmen. Es gibt aber noch weitere, sehr wesentliche Vorteile:

  • Gute Content Management Systeme verbrauchen wenig Ressourcen.
  • Sie basieren auf Open Source Entwicklungen und stehen in Basisversionen kostenlos zur Verfügung.
  • Die bekannten Systeme sind modular erweiterbar, was teilweise kostenpflichtig ist, sich aber zugunsten wesentlich verbesserter Funktionen und eines individuellen Designs sehr lohnt.
  • Vielfach ist eine große Community an der Entwicklung und an Verbesserungen beteiligt.

Wie erhalten Sie ein Content-Management-System?

Wir bieten Ihnen beim Hosting im Rahmen unserer Pakete solche Systeme an, zu denen wir Sie gern beraten. Diese Systeme basieren auf gängigen Programmierungen in Perl, PHP oder Python und unterstützen MySQL Datenbanken. Für Ihren persönlichen Zweck kommt es darauf an, welchen Umfang Sie genau benötigen und ob es beispielsweise um Administratorrechte geht. Des Weiteren müssen sich Webseitenbetreiber die Frage stellen, wie stark sie ihr Content Management System in der Praxis modular erweitern möchten, wie sehr es also mit dem Unternehmen mitwachsen soll und muss. Die Erweiterungen sind sehr umfangreich, sie basieren auf Add-ons und Plug-ins, die praktisch jede gewünschte Funktion integrieren können. Bei den Open Source Systemen entwickeln viele Programmierer weltweit ständig und unentgeltlich neue Module, mit denen die Systeme stets auf der Höhe der Zeit sind.

Was soll ein CMS leisten?

Die Anforderungen an Content Management Systeme sind inzwischen relativ klar definiert. Neben der grundlegenden Funktion, Inhalte zu bearbeiten, sollen sie beispielsweise Folgendes leisten:

  • Administration: Möglichkeit, Verantwortlichkeiten und Rollen an verschiedene Nutzer zu vergeben
  • Herstellen eines Workflows der Beteiligten
  • automatischer Nachrichtenversand bei Änderungen des Inhalts
  • Speicherung von Versionen
  • Suchfunktion und semantisches Ordnen von Inhalten
  • Content-Verwaltung in einer Datenbank
  • Export und Import des Contents in andere Arbeitsumgebungen
  • zielgruppengerechte und barrierefreie Darstellung
  • geeignet für alle gängigen Browser
  • geeignet für Responsive Webdesign (Anpassung an das Endgerät, daher gute Eignung auch für mobile Zugriffe)

Einige weitere Anforderungen gelten für Textsysteme ganz allgemein, so die Fähigkeit, in verschiedenen Sprachversionen aufgerufen zu werden, Metainformationen zu veröffentlichen (Datum, Autor, Inhaltsverzeichnis) oder externe Datenquellen einzubinden.

Wie erfolgt das Editieren?

Die entscheidende Funktion ist das Editieren, also das Einstellen, Bearbeiten und Löschen von Inhalten. Hierfür gibt es gesonderte Module für das Inline Editing auf dem Rechner des Nutzers, alternativ bearbeitet dieser die Daten direkt auf dem Server seines Hosters. Diese Lösung dominiert, sie setzt aber ein erstklassiges Hosting voraus. Bei der Textverarbeitung gibt es gesonderte Backends oder die Variante, dass Berechtigte die Darstellung direkt bearbeiten. Für das Editieren von Texten stellen die einzelnen Systeme spezielle Editoren bereit, doch auch WYSIWYG ist sehr weit verbreitet („What You-See Is What-You Get“, „Was du-siehst ist was-du bekommst“, Echtbilddarstellung). Eine Vorschaufunktion zeigt den Inhalt vor seiner Veröffentlichung. Mit Assistenten kann der Bearbeiter Grafiken, Bilder, Videos und Hyperlinks einbinden. Eine integrierte Versionsverwaltung archiviert und protokolliert den Erstellungsprozess. Die Benutzer können miteinander interagieren, was für Social Media Seiten sehr wichtig ist. Die Funktionalitäten eines Content Management Systems müssen daher auch den Schutz gegen Spamming umfassen.

Gängige Content-Management-System

WordPress, Joomla, Drupal und TYPO3 sind beispielsweise sehr gängige Content Management Systeme, es gibt natürlich noch viele weitere Varianten. Zur Erläuterung wollen wir nur zwei Systeme etwas näher vorstellen:

  • WordPress ist das wahrscheinlich weltweit am häufigsten verwendete Content-Management-System. Das liegt an den umfangreichen Funktionen, den designerischen Möglichkeiten und der gleichzeitig hohen Usability (Nutzerfreundlichkeit). Beiträge können frei erstellbaren Kategorien zugewiesen werden, wonach das System anschließend automatisch entsprechende Navigationselemente erzeugt. Auch hierarchische Seiten lassen sich ausgezeichnet verwalten. Leser können Kommentare hinterlassen, die ein Administrator vor der Veröffentlichung prüfen kann. Wichtige weitere Funktionen sind die zentrale Linkverwaltung, das Vergeben von Benutzerrechten und die Möglichkeit, das System mit externen Plug-ins auszubauen. WordPress lässt sich in höchstens fünf Minuten installieren und mit Themes designerisch ausgezeichnet gestalten.
  • Joomla basiert auf PHP 5 mit MySQL als Datenbank und ist ebenfalls sehr bekannt, es wird sehr gern für Webseiten mit dynamischen Inhalten verwendet. Das System zeichnet sich durch leicht bedienbare Editoren aus, es ist ebenfalls sehr gut zu administrieren. Das Layout basiert auf Templates, die teils kostenlos und teils kostenpflichtig zur Verfügung stehen. Zu den Vorteilen von Joomla gehört die sehr nutzerfreundliche Bedienung, die leichte Erweiterbarkeit über Plug-ins und Module, das flexible und dadurch modernisierbare Design sowie valides CSS und HTML. Das Design und der funktionale Quelltext werden bei diesem Content Management System durch das Model-View-Controller-Entwurfsprinzip strikt getrennt. Für die Suchmaschinenoptimierung gilt das System als sehr gut geeignet, es erzeugt maschinenlesbare URLs.

Unterschiede bei Content Management Systemen

Es gibt vollkommen dynamische Systeme, die angeforderte Dokumente beim Aufruf neu erzeugen und damit für ständige Aktualität sorgen. Statische Systeme hingegen erzeugen einzelne Webseiten aus Vorlagen, sie können sehr schnell sein. Hybride Systeme kombinieren die Vorteile beider Varianten. Grundlegende technische Funktionen sind in allen Systemen enthalten, so etwa der Schutz vor Spam, Domainweiterleitungen oder Permalinks.

Fazit

Wenn Sie so ein System benötigen, können Sie es integriert über unsere Webpakete erhalten. Wir beraten Sie sehr gern zu den individuellen Möglichkeiten, die sich nach Ihren speziellen Erfordernissen richten sollten. Wenn Sie ein System kennen, erscheint es längst nicht mehr so komplex wie in der ersten Darstellung. In der Regel kommen die Nutzer nach kurzer Einarbeitungszeit bestens damit zurecht.

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