Ist meine Internetseite schnell genug? Mach hier den Test inklusive Optimierungstipps!

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Ist meine Internetseite schnell genug? Mach hier den Test inklusive Optimierungstipps!

Langsame Webseiten sind ein Business-Killer, Internetnutzer sind ungeduldig. Es gibt mehrere Punkte im Webdesign, die eine Seite schneller oder langsamer machen, doch letzten Endes ist das richtige Webhosting entscheidend für die Schnelligkeit.

Optimierungstipps für mehr Speed

Zunächst einmal wollen wir ein paar kleine Tipps für mehr Geschwindigkeit beim Laden liefern. Jedoch schaffen es die meisten Webmaster nicht, ihre Seite auf diese Weise umzubauen, denn das würde in den meisten Fällen ein Re-Design erfordern. Der Umzug zu einem leistungsfähige Hoster geht schneller und ist viel einfacher. Dennoch hier die Tipps für die Optimierung der Internetseite:

  • Bildformate: GIF-Bilder öffnen gut, wenn sie wenige Farben beinhalten. Sie eignen sich für Logos. Für detailreiche Fotos ist JPEG das richtige Format, für transparente Bilder wäre es PNG. Bilder sollten nicht im Browser skaliert werden.
  • JavaScript und CSS: Was mit CSS möglich ist, sollte auch damit erledigt werden. CSS3 und Mediaqueries sind für Mobile Webdesign unerlässlich und bieten auch sonst interessante Möglichkeiten. Ein minimierter Code kann die Ladezeit der Website stark verbessern, dafür gibt es Tools (Minify für Windows, für den Mac Code Minifier, JSCompressor, CSSCompressor). JavaScript-Bibliotheken gibt es bisweilen in minimierten Versionen, welche die Website Perfomance verbessern.
  • Caching und Cookies: Das Caching mit MemCached verbessert ebenso die Performance wie Lazy Loading, wobei nur wirklich nötige Elemente geladen werden. Auch Cookies machen eine Seite langsamer. Die Lösung lautet, den Inhalt der Cookies in ein Subdirectory zu packen und anschließend die Cookies auf das Subdirectory zu limitieren.

Das sind nur einige Tipps für die Optimierung einer Internetseite, doch es bleibt dabei: Wenn die Seite einmal designt wurde, lässt sich nicht mehr viel ändern. Ein starkes Webhosting hingegen kann die Performance sehr deutlich verbessern.

Was ist beim Webhosting zu beachten?

Zweifellos ist es nicht einfach, den richtigen Hoster zu finden. Erstens gibt es sehr viele davon, zweitens sind es viele Kriterien, die über die Performance einer Internetseite entscheiden. Das Versprechen der Anbieter lautet stets, hochperformant und hochverfügbar zu vorteilhaften Konditionen zu hosten, allerdings bieten gute Hoster stets mehrere Pakete an. Das hat durchaus seinen Grund, auch wenn es die Auswahl noch komplizierter macht. Ein Paket sollte gut auf die Anforderungen der Webseite zugeschnitten sein. Wesentliche Kriterien sind:

  • Speicherplatz
  • Mailspace
  • Zahl der Datenbanken
  • Zahl der FTP-Zugänge
  • angebotene Content Management Systeme
  • Ausfallsicherheit
  • Performance

Die Ausfallsicherheit wird selbst von großen Providern vertraglich bis maximal 99,9 % zugesichert. Webspace-Discounter erreichen diesen Wert oftmals nicht. Wer also beim Hosting zu sehr spart, muss mit Ausfällen rechnen. Noch größere Probleme bereitet bei Billigangeboten die Performance. Sie ist sofort an der Ladegeschwindigkeit einer Webseite festzustellen. Diese Geschwindigkeit wird immer wichtiger. Es gibt Nutzer im Businessbereich, die eine Seite wegklicken, wenn sie sich nicht in 0,5 Sekunden öffnet. Darüber hinaus erzwingt die mobile Nutzung des Internets eine hohe Performance. Auch ist der Page Speed ein wichtiger Rankingfaktor für Suchmaschinen, Google kommuniziert das ausdrücklich. Es könnte also sein, dass eine Seite, die 0,3 Sekunden langsamer öffnet als die Seite der Konkurrenz, bei ansonsten gleicher SEO um viele Plätze schlechter rankt. Wer will das in Kauf nehmen? Langsame Webseiten sind nicht benutzerfreundlich, davon sind die toleranten Nutzer betroffen, die nicht gleich die Seite wegklicken. Sollte es sich beispielsweise um einen Onlineshop handeln, könnte langsames Laden die Conversion Rate drastisch senken. Interessenten rufen die Seite zwar noch auf, sie klicken auch Produkte an und legen einzelne davon in den Warenkorb, doch durch langsames Laden einzelner Frames geben sie irgendwann entnervt auf und brechen den Kaufvorgang ab. Leistungsfähige Hoster bieten daher von vornherein eine High Speed Optimierung an.

Welche Rolle spielen die Serververbindungen des Webhosters?

Ein Webhoster muss selbst eine Menge investieren, um wirklich schnelle Serververbindungen nutzen zu können. Junge Unternehmen der Branche mit wenig Kundschaft sparen oft an dieser Stelle, um Discount-Hostingverträge anbieten zu können. Das ist klares Dumping und führt spätestens dann zu schlechteren Ladezeiten, wenn dieser Hoster mehr Kunden gewonnen hat und sich diese nun die Performance der vorhandenen Server und Leitungen teilen müssen. Der Vorgang ist schleichend, die ersten Kunden des Hosters stellen fest, dass ihre Seite immer langsamer lädt. Es ist daher anzuraten, einen leistungsfähigen Vertrag bei einem etablierten Hoster zu wählen, um böse Überraschungen auszuschließen. Dieser Hinweis geht vor allem an Webmaster, die eine sehr umfangreiche Seite hosten lassen, in die zuvor hohe Entwicklungskosten geflossen sind. Die Fachwelt staunt an dieser Stelle: Das Webdesign war einige Tausend Euro wert, das Hosting soll nun für Centpreise erfolgen. Doch Billiganbieter enttäuschen fast immer bei der Geschwindigkeit. Beim Hosting gilt wie überall der Grundsatz: Gute Leistung hat einen gewissen Preis. Da Hosting an sich keine Unsummen kostet, sollten gerade Unternehmer diese Tatsache genau überdenken.

Wer die Performance seiner Seite genau kennenlernen möchte, kann hierfür den Google Pagespeed Test nutzen.

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